Der Umstieg auf DVB-T2 HD lohnt sich.

Neu > Ratgeber > TV & Receiver | 12. Oktober 2017

Der neue Antennenfernsehstandard „DVB-T2 HD“ kommt bald auch nach Dresden, Freiburg, Kassel und Koblenz. Auch  die Senderstandorte Cuxhaven (Stadt), Göttingen (Espol), Heringsdorf, Hoher Meissner, Löbau, Pfaffenberg, Rhön, Stralsund (Garz), Wolfsburg und Würzburg werden zeitgleich auf DVB-T2 HD umgestellt. Dies ist, nach der Umstellung am 29. März 2017, bereits die zweite Umstellungswelle.

In den neuen Regionen steht dann ein terrestrisches TV-Angebot von rund 40 Programmen in hochauflösender Qualität zur Verfügung, sodass die Zuschauer in diesen Regionen erstmals auch gegen eine kleine monatliche Gebühr 22 private Fernsehprogramme über Antenne empfangen können. Durch den Umstieg auf DVB-T2 HD steigt die Zahl der öffentlich-rechtlichen Programme auf bis zu 17 an.

Die Empfangsmöglichkeiten für das Fernsehen sind vielfältig: Satellit, Kabel oder doch das neue DVB-T2 HD über Antenne?

In fast jedem deutschen Haushalt steht mindestens ein Fernseher.  Die Wenigsten wissen aber, ob sie unmittelbar von der Umstellung auf DVB-T2 HD betroffen sind. Unmittelbar betroffen von der Umstellung sind alle Haushalte, die bisher DVB-T über Haus-, Außen- oder Zimmerantenne empfangen haben. Doch auch diejenigen, die bisher die Empfangsarten Satellit oder Kabel nutzen, können über den Umstieg auf DVB-T2 HD nachdenken. Denn das neue digitale Antennenfernsehen bietet einerseits ultrascharfe Bilder für den optimalen Fernsehgenuss und ist andererseits auch eine einfache Möglichkeit, einen Zweitfernseher anzuschließen, ohne dass hierfür ein Kabelanschluss vorhanden sein muss. Einfach eine Zimmerantenne kaufen und schon gibt’s abends keine Diskussionen mehr über die Auswahl des Fernsehprogramms.

Die hauptsächlichen Unterschiede beim Fernsehempfang via Satellit, Kabel oder Antenne liegen in der Auswahl der Programme, der Empfangsqualität und den Kosten für den entsprechenden Empfangsweg. Bei der Satelliten-Variante profitiert der leidenschaftliche Fernsehschauer von einer großen Programmvielfalt. Der Fernsehempfang via Satellit bietet viele unverschlüsselte Programme sowie ca. 40 HD-Sender mit Zusatzkosten. Allerdings ist es in der Stadt oft nicht möglich, eine Satellitenschüssel zu installieren.  Entweder ist der Empfang von umliegenden Gebäuden gestört oder die Hausbesitzer stört die Satellitenschüssel auf dem Dach optisch.

Kabelfernsehen hingegen liefert nur eine vergleichsweise geringe Anzahl an verfügbaren Programmen.  Vor allem in Mietshäusern sind die Mieter oft an teilweise teure Verträge mit den Kabelfirmen gebunden und zahlen diese direkt mit der Miete.  Auch lässt der Fernsehempfang über Kabel wenig Raum für Flexibilität, da das Fernsehgerät bzw. das Empfangsgerät  an den Kabelanschluss gebunden ist.

Anders ist dies beim kabellosen Antennenempfang, denn hiermit ist der Fernsehliebhaber räumlich ungebundener.  Auch das Anbringen einer Antenne ist mit weniger Aufwand und weniger Kosten beispielsweise im Vergleich zur Installation einer Satellitenschüssel verbunden. Leidenschaftliche Fernsehgucker schätzen vor allem die hohe Bildqualität, die der Fernsehempfang über das neue DVB-T2 HD ermöglicht. Superscharfes Full HD macht das Filmeschauen zu einem echten Erlebnis für die Augen.  Denn DVB-T2 HD strahlt – im Gegensatz zu einigen Sendern per Kabel oder Satellit – echtes HDTV, also mit 1920x1080p aus. Per Kabel oder Satellit werden die Programme oft nur mit 720 Zeilen statt im Full HD-Mode (1080) übertragen,  was allerdings beim Fernseh-Zuschauer zu einer geringeren Bildschärfe führt. Frei zur Verfügung steht beim neuen DVB-T2 HD eine große Auswahl an öffentlich -rechtlichen Programmen, wobei auch die Privatsender wie RTL oder Pro7 gegen einen Jahresbeitrag von 69 € in bester HD Qualität geschaut werden können.

Unser Fazit: Das Umsteigen von DVB-T auf DVB-T2 HD lohnt sich auf jeden Fall nicht nur für die Haushalte, die sowieso schon über das Antennenfernsehen DVB-T verfügen, sondern auch für solche, die bisher Kabel- oder Satellitenfernsehen haben.  Auch eine Kombination aus Kabel-, Satelliten-, und oder Antennenfernsehen ist möglich und sinnvoll.

Ob Sie in Ihrem Gebiet DVB-T2 HD empfangen können, welche Empfangsgeräte Sie dafür benötigen, was DVB-T2 HD mit freenet TV zu tun hat und vieles mehr können Sie im DVB-T2 HD Portal nachlesen.

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