Umweltbewusst vom Kauf bis zur Entsorgung von Elektrogeräten

Neu > Ratgeber | 1. November 2017
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Das Thema Umweltschutz nimmt heutzutage einen immer bedeutenderen Stellenwert ein und viele wollen sich daran beteiligen, die Welt ein kleines bisschen „grüner“ zu machen. So auch die Firma TechniSat und die Deutsche Post.

In der Firmenphilosophie von TechniSat wird dem Schutz der Umwelt eine besondere Bedeutung beigemessen. Aus diesem Grund setzt TechniSat schon während des gesamten Entwicklungs- und Produktionsprozesses alles daran, möglichst umweltschonend zu arbeiten und energieeffiziente Geräte herzustellen. So ist die Fertigung bei allen TechniSat Geräten beispielsweise bleifrei, es werden lösungsmittelfreie und wasserbasierte Farbstoffe bei der Lackierung verwendet und der Energieverbrauch der Geräte wird durch einen kontinuierlichen Optimierungsprozess sukzessive gesenkt. Auch der Verbrauch vieler Geräte im Standby-Betrieb liegt unter 0,2 Watt. Wer beim Kauf gezielt auf den Energieverbrauch seines Elektrogerätes achtet, leistet nicht nur seinen persönlichen Beitrag für eine saubere Umwelt, sondern spart zudem auch unnötige Kosten. Doch nicht nur beim Kauf der Geräte sollte man umweltbewusst handeln. Sollten die TechniSat Geräte trotz ihrer ausgezeichneten Qualität und Langlebigkeit nach einigen Jahren entsorgt werden müssen, so sollte auch bei deren Entsorgung umweltbewusst gehandelt werden. Jeder weiß: Elektroschrott gehört nicht in den Hausmüll. Er muss laut dem Elektro- und Elektronikgerätegesetz (ElektroG) recycelt oder umweltfreundlich entsorgt werden. Doch wohin mit alten Elektrogeräten?

Mit Ihrem Dienst ‚Electroreturn‘ bietet die Deutsche Post jetzt Händlern und privaten Verbrauchern die Möglichkeit, Receiver, Handys, Computerbauteile und anderen Elektronikmüll kostenfrei über den nächsten Briefkasten dem Recycling zuzuführen. Da Elektro- und Elektronik-Altgeräte meist erhebliche Mengen an Schadstoffen enthalten, sollten sie in keinem Fall über den normalen Hausmüll entsorgt werden. Trotz zahlreicher Angebote von Handel, Städten und Gemeinden sind Elektroabfälle und mit ihnen z. B. die Schwermetalle Quecksilber, Blei oder Cadmium noch immer ein bedeutender Faktor für die Belastung kommunaler Abfälle mit Schadstoffen.

Entsorgung über den Briefkasten

Dass der nächstgelegene Briefkasten der Deutschen Post auch zur Entsorgung von Elektromüll genutzt werden darf, dürfte wohl viele Leser meisten überraschen. Tatsächlich lässt sich ein Großteil der ausgedienten Elektronik aus dem digitalen Zuhause einfach per Post zum Recycling schicken – und das völlig kostenlos. Die Deutsche Post AG nahm ihren Electroreturn-Service schon 2005 mit T-Mobile als Pilotkunden auf. Nach und nach wurde das Angebot auf weitere Kunden und Hersteller erweitert. Mehr als 2,3 Millionen Mobiltelefone und 1,2 Millionen Tintenpatronen wurden auf diesem Weg inzwischen ihrer fachgerechten Entsorgung und dem Recycling zugeführt. Das ehemals kostenpflichtige Angebot ist für Privatkunden inzwischen vollständig kostenfrei nutzbar. Für den Versand können sich Gerätebesitzer über die Website der Post einfach ein Electroreturn-Versandlabel ausdrucken.

Einfache Grundregeln

Grundsätzlich sind alle Altgeräte, Bauteile und auch Druckerpatronen, die in einen Maxibrief mit dem Höchstmaß 35 × 25 × 5 cm passen und ein Maximalgewicht von 1.000 g nicht überschreiten für diese Art der Entsorgung geeignet. Dazu gehören neben alten Handys, Digitalkameras und Computerbauteilen wie z. B. PC-Karten, Mäusen und Festplatten, auch ausgediente TV-Empfänger. Bei Smartphones und Co. sollte man seine persönlichen Daten vor dem Versand dennoch sicherheitshalber löschen und die SIM-Karten entfernen. Auch dürfen Akkus nicht lose beiliegen und Geräte gegen unbeabsichtigtes Einschalten gesichert werden. Werden Telefone mit Lithium-Ionen-Akkus versandt, dürfen maximal zwei Geräte im Umschlag stecken. Druckerpatronen müssen z. B. mit einem Plastikbeutel gegen das Auslaufen von Resttinte gesichert werden.

Option für den Handel

Seit dem Inkrafttreten des ElektroG2 vor rund einem Jahr stehen auch Händler vor neuen Herausforderungen, was das Recycling von Altgeräten betrifft. Besonders schwierig sind hier vor allem größere Geräte, die in größeren Mengen schnell Stell- und Lagerflächen blockieren können, die dringend gebraucht werden. Für größere Elektrogeräte bis 31,5 kg hat daher die Deutsche Post DHL Group eine Lösung erarbeitet, die auch die Rücknahme größerer Altgeräte vereinfacht. Zur Nutzung des Angebots können Händler die Nutzung von Electroreturn für Kleingeräte und DHL-Retoure für größere Altgeräte bis 31,5 kg kombiniert vereinbaren. Die Wahl des Recycling-Dienstleisters bleibt dabei frei. So ist es möglich, auch andere z. B. regionale Dienstleister zur umweltgerechten Entsorgung und die Erfüllung der Meldepflichten einzubinden. So kann der Handel bei der Rücknahme der Elektrogeräte auf zuverlässige Partner setzen, die ihn bei der Logistik und den Formalitäten zum ElektroG unterstützen, z. B. bei der Meldung an die zuständige Behörde.

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